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Odoo.tv Foren: lexas Blog über den Aufenthalt in der Natur - Odoo.tv Foren

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Hallo,

ich habe die beiden Weihnachtsfeiertage für zwei ausgedehnte Wanderungen in meiner Heimat genutzt. Dabei habe ich neben der schönen (leider im Nebel verborgenen :( ) Landschaft einige Orte aus der älteren und jüngeren Geschichte eingebunden. Bilder sagen mehr als Worte:

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Blick vom Rösberg Richtung Osten. Bei guten Wetter kann man von hier aus den 70 Kilometer entfernten Inselberg im Thüringer Wald sehen. Typisch für den Rösberg ist die Dominanz in der Vegation von Wacholder und Kiefern.

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So müssen Wanderwege aussehen. Ein paar Meter weiter habe ich sogar einen Uhu gesehen, leider ohne Bild.

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"Gipfel" des Eisenberges. Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass sich hier in Früherer Zeit ein Galgen befand. Ungefähr dort wo man die Bank im Bild sieht. Die Stelle war gut gewählt. In früherer Zeit gab es auf dem Eisenberg keine Bewaldung, er hieß damals auch "Kahler Heister" und war somit von weithin einsehbar. Außerdem kreuzten sich hier zwei alte Handelsstraßen.

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Blick vom Eisenberg Richtung Südosten. Bei schönen Wetter ist die Aussicht natürlich eindrucksvoller. Auch hier dominiert der Wacholder. Außerdem gibt es viele seltene Blumen.

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Auf dem Eisenberg wurde irgendwann einmal kräftig gebudelt. Der ganze Bergkam ist von Gräben und Löchern durchzogen. Hier sieht man das Größte.

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Weiter Richtung Westen befinden sich die Überbleibsel einer alten Kalkbrennerei, die zur Zeit des 2ten Weltkrieges betrieben wurde, die aber später aufgegeben wurde.

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Hier der alte Bunker in dem vermutlich die Kohle zum Brennen bevorratet wurde. Ansonsten sind nicht mehr viele Gebäude erhalten. Das Verwaltungsgebäude ist abgerissen und der Platz nun bewaldet. Man erkennt nur noch eine planierte Fläche. Ansonsten kann man noch erkennen, wo früher abgebaut wurde und wo die alten Wege verliefen.

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In der Nähe des alten Verwaltungsgebäudes habe ich aber das Judasohr gefunden.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag bin ich vom Dorf aus in die andere Richtung gelaufen. Das Landschaftsbild ist hier grundverschieden, dichter Buchen und Fichtenforst bestimmen das Bild.

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Ein Bach im Nebel.

Ich bin Richtung Hirschhagen gelaufen. Hirschhagen war im zweiten Weltkrieg eine der größten Sprengstofffabriken des deutschen Reiches. Davon zeugen noch zahlreiche Bunkeranlagen, die in verschiedenen Zuständen von gesprengt, verlassen bis zum Wohnhaus renoviert vorliegen. Das Areal ist riesig. Heute erscheint es, als wären ziellos überall Betonbauten, Wälle und andere Anlagen verteilt. Selbst im dichtesten Wald trifft man auf sie. Ich bin kein Experte für das "Werk", daher erzähle ich zu den Bilder was ich weiß, kann gut sein das sich hier und da Fehler einschleichen. Wer Interesse hat kann hier online was dazu lesen: http://hirschhagen.hi.ohost.de/

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Soweit ich weiß befand sich hier eine alte Flagstation. Nötig war sie nicht, das Werk wurde nie bombardiert.

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Einer der alten Kühlteiche. Bodenverunreinigung ist im Werk noch heute ein Problem.

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Gebäude zur Wasseraufbereitung des Kühlwassers. Theoretisch darf man die verlassenen Gebäude nicht betreten, praktisch ist dies aber kein Problem. Die meisten Zäune haben Löcher und versiegelte Gebäude sind inzwischen aufgebrochen.

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Nebengebäude der Kühlwasseraufbereitung. Was hier genau gemacht wurde weiß ich leider nicht.

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Ein gesprengtes Gebäude. Zerstört wurden alle Gebaude, die unmittelbar mit der Sprengstoffproduktion zu tun hatten. Auf die völlige Zerstörung der Anlage hat man später aber verzichtet und stattdessen wurde Industrie angesiedelt und manche Bunker wurden zu Wohnhäusern.

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Hier ist ein solches Wohnhaus zu sehen. Wer hat schon einen Wald auf seinem Dach :lol

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Ein Teil der Gebäude steht einfach nur als Ruine in der Landschaft.

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Ein Teil des alten Zauns, der das gesamte Gelände umgab.

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Das beindruckenste Gebäude ist meiner Meinung nach der Kohlebunker.

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Das Betreten wird immer einfach. Vor ein paar Jahren musste man immer noch eine Leiter mitschleppen.

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Hier fuhren die Seilbahnen rein, die die Kohle vom Hirschberg brachten. Schade, bei schönen Wetter hätte man hier sicher eine schöne Aussicht über die bewaldeten Berge.

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Gruß Axel
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Eher zufällig bin ich im Baumarkt auf diese LED-Laterne gestoßen. Sofort leuchtete mir ein, dass so was sehr praktisch für die Werkstatt wäre. Bei einem annehmbaren Preis von knapp 21 Euro hab ich zugeschlagen.

Beschreibung
Die Laterne besitzt ein robustes Gehäuse aus Kunststoff. Zu großen Teilen, vor allem an den hervorstehenden Kanten, ist es zudem gummiert. Der Haltegriff der Laterne ist mit festem Schaumstoff überzogen, sodass er gut in der Hand liegt. An der Unterseite am Batteriefach besitzt die Laterne desweiteren einen Hacken um sie als Lampe an der Decke aufzuhängen. Für diesen Einsatzzweck kann man den Lampenschirm abnehmen. Die Bedienung erfolgt über einen gummierten Knopf. Drückt man diesen ist man immer im hellsten Modus, beim zweimaligen Drücken gelangt man in den 50% gedimmten Modus. Durch langes Drücken blinkt die Laterne. Befeuert wird die Laterne mit 3 D Batterien. Bei einer maximalen Leistung von 4 Watt beträgt die Leuchtdauer dabei im maximalen Modus bei 300* Lumen 72 Stunden und bei 150 Lumen 150 Stunden laut Herstellerangabe. Die Lampe ist spritzwassergeschützt und wiegt mit Batterien stolze 800 g. Das macht sie aber mit der Gummierung wiederrum sehr standsicher. Ein grünes Blinklicht hilft beim Auffinden der Lampe im Dunkeln.

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Fazit
Ich kenne mich im Marktumfeld der LED Laternen nicht aus, daher kann ich keine Vergleiche anstellen. Ich bin jedenfalls mit der Leistung und Bedienung der Lampe für meine Zwecke sehr zufrieden. Zu erwähnen ist noch, dass die Lampe subjektiv ohne den Lampenschirm noch mal ein Stückchen heller ist.

*Anmerkung: Es gibt vermutlich eine baugleiche Lampe von einem anderen Hersteller. Dabei sind ANSI-Lumen angegeben. Demnach liefert die Lampe im hellsten Modus 230 ANSI-Lumen, ob mit oder ohne Lampenschirm ist wieder eine andere Frage.
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Für mein Rad suchte ich eine kleine leichte Plane um es auf der Tour nachts abzudecken. Da kam mir das Ultralight-Tarp von BE-X gerade recht.

http://www.begadisho...roducts_id=5220

Eindruck
Die Lieferung erfolgte wie gewohnt schnell und ohne Probleme. Auf den ersten Blick machte das Teil einen guten Eindruck: Material fühlt sich gut an, sauber angenähte D-Ringe und Laschen an den Ecken sowie in der Mitte der Seiten und das für einen sehr guten Preis. Tja, das Problem ist nur das Teil ist nicht wasserdicht wie schon der Schwammtest zeigte. Steht eine Pfütze längere Zeit auf dem Tarp fängt es nach ein paar Minuten an durchzutropfen.

Fazit
Sofern man das Tarp so abspannt, dass das Wasser direkt ablaufen kann funktioniert es. Bilden sich aber Pfützen oder berührt man das Tarp von innen kommt Wasser durch. Ich bin der Meinung dieses Produkt ist mit Vorsicht zu genießen.
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Ich bin nun zwar schon ein paar hundert Kilometer mit meinem neuen Alltags- und Reiserad unterwegs gewesen, hab es aber nie geschafft mal ein paar vernünftige Bilder zu machen. Bei schönem Wetter war dies nun der Fall:

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Hier mal das Rad vor schönem Hintergrund. Diese Strecke, ca. 50 Kilometer, fahr ich in der Regel zweimal in der Woche.

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Streng genommen sieht das Rad eigentlich recht unspektakular aus. Das Edele steckt in den Details.

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Hier ist die einzige Komponente zu sehen, die mich schon auf meiner ersten Radtour mit meinem alten Rad begleitet hat: Der b&m IQ cyo 40 Lux. Ein Topscheinwerfer, der diesen Namen auch verdient. Würde ich ihn mir nochmal kaufen, dann wahrscheinlich gleich in der 60 Lux Version. Desweiteren sieht man die Bremskolben der Magura HS 33 und die Big Apple Reifen. Eine Zeit lang war ich am überlegen, ob es nicht gleich eine Scheibenbremse sein soll, bin aber wegen der höheren Kosten bei der bewähren hydraulischen Felgenbremse geblieben. Bisher bin ich zufrieden. Ich werde die Bremse aber noch mit Boostern nachrüsten um den Rahmen zu schonen. Der Fahrkomfort lässt sich mittels des Reifendrucks gut anpassen. Mit 3 bar saust man über Radwege, senkt man auf 1,5 bar ab sind aber auch holprige Feldwege kein Problem.


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Auf meiner ersten Radtour hab ich die Erfahrung gemacht, dass vielfältige Griffmöglichkeiten bei stundenlangen Fahren Gold wert sind. Aus diesem Grund hab ich mir das Rad gleich mit Ergon GC 3 Griffen ausrüsten lassen. Da man den neunes Drehgriff der Schaltung eigentlich ständig in der Hand haben kann, hab ich die Griffe entsprechend gekürzt. Bisher bin ich mit dem Resultat sehr zufrieden.

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Der VDO MC1.0 ist ein super Tacho mit Höhenmessfunktion. Er ist einer der wenigen, den man noch ohne nervige und wegen des Batterieverbrauchs auf lange Sicht teure Funkübertragung bekommt. Bei Vorbau, Lenker und Sattelstütze sind Komponenten von der Maxcycles Eigenmarke Feinwerk verbaut. Der Steuersatz ist von FSA.

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Hier ist das Herzstück des Rades zu sehen: Die Rohloff-Nabenschaltung speedhub 500/14. Die besten (Naben-) Schaltung der Welt. Beim Gepäckträger nutz ich den KLassiker: Tubus Cargo. War für mich der beste Kompromis aus Funktion, Preis und Eigengewicht. Kurbel und Innenlager sind von Truvativ: Firey Kurbel mit GXP Innenlager.

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Terry Fly: Der beste Sattel, den ich bis jezt in Nutzung hatte, zumindest auf dem Mtb und Rennrad. Ich hoffe er schlägt sich hier ebenfalls so gut. Falls nicht werde ich mir mal die Ledersättel von Brooks genauer anschauen.

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Beim Nabendynamo hab ich gespart und auf das Topmodell von Shimano zurückgegriffen, statt einen Son. Die Felgen sind des einzige Punkt, wo ich bei dem Rad bisher ein wenig skeptisch bin. Mal schauen, wie sie sich schlagen werden.

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Einen Lowrider hat das Rad auch. Diesen hab ich für den Alltagsgebrauch aber demontiert.
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Link zum Produkt: BE-X Lightweight Mikrofaser Jacke, schwarz - Gr. M, regular

Bestellung und Lieferung
Die Jacke ist vom Begadi-Shop. Dort gibt es die Jacke in drei verschiedenen Farben (grün, schwarz, sand) und vielen Größen. Das Finden der richtigen Größe war mit der Größentabelle von Begadi kein Problem. Anhand der Brustweite einer passenden Jacke und der Körpergröße ließ sich schnell die richtige Größe finden. Die Bestellung und Lieferung erfolgte schnell und problemlos. Auch der Versand an eine Packetstation war kein Problem. Die Verpackung der Ware war gut.

Beschreibung

Gewicht
Jacke: 480 g
Armpolster: 66 g

Material
Die Jacke besteht aus einem unbeschichtetem Mikrofasergewebe. Das Gewebe ist leicht und geschmeidig ohne einen sehr empfindlichen Eindruch zu erwecken. Die Mikrofaser stellt dem Wind einen hohen Widerstand entgegen, bei gleichzeitig sehr guter Atmungsaktivität. Verglichen mit anderen Windbreakerjacken oder -westen von mir, liegt der Schwerpunkt aber eindeutig bei der Atmungsaktivität. Das Gewebe ist im Auslieferungszustand imprägniert, als Nässeschutz ist es aber eher nicht geeignet. Trotz der Imprägnierung saugt es sich recht schnell voll. Durch die Dünne des Materials trocknet es aber auch wieder schnell. Die verwendeteten Reißverschlüsse von YKK machen einen sehr robusten Eindruck. Im Auslieferungszustand hat die Jacke ziemlich nach Chemie gestunken. Ich musste sie erst mal einen Tag auf dem Balkon auslüften lassen. Danach war der Geruch aber weg.

Schnitt
Sämtliche Beschreibungen beziehen sich auf das Modell in Größe M und der Länge Regular.
Den Torso der Jacke finde ich recht gut geschnitten. Er liegt gut an, bietet aber genügend Raum um noch eine Fleecejacke drunter zu tragen. Am Rücken ist die Jacke ein Stück länger geschnitten. Auch die Länge der Arme ist sehr gut getroffen. Radfahren in leicht sportlicher Position geht problemlos. Die Arme fallen aber sehr weit aus. Dadurch "schlabbert" bei meinem eher schlanken Körperbau sehr viel Material störend herum. Gleichzeitig setzten die Arme dadurch recht tief an der Jacke an. Während die Bewegungsfreiheit nach vorn, auch durch die Dehnungsfalten am Rücken, sehr gut ist, ist sie nach oben eingeschränkt. Die Arme raffen sich dabei sehr stark zurück.

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Frontansicht.

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Jacke von hinten.

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Die Arme fallen sehr weit aus. Im Unterarmbereich kann dies durch die guten Klettarmabschlüsse im Zaum gehalten werden.

Ausstattung
Die Ausstattung der Jacke ist wirklich reichlich. Am unterem Saum befindet sich ein umlaufender Gummizug. Die Spannung kann über zwei Tankas auf jeder Seite geregelt werden.
Auf der Brust und auf den Oberarmen befinden sich Klettflächen. Auf den Oberarmen sind dabei zwei kleine weiße Reflektoren integriert, die bei nicht Gebrauch umgeklappt werden können. Zu den Klettflächen sei aber erwähnt, dass sie im Vergleich zum weichen Gewebe der Jacke einen recht harten Eindruck erwecken. An den Unterarmen ist das Gewebe gedoppelt und es können, im Lieferumfang enthaltene, Polster eingesetzt werden. Die Polster bestehen aus einem recht festen Meshgewebe. Negativ ist hierbei anzumerken, dass die weiten Arme den korrekten Sitz der Polster etwas behindern. Der Frontreißverschluss wird durch eine schmale Leiste abgedeckt. Beim Öffnen des Reißverschlusses stellen die Klettverschlüsse der Leiste einen gewissen Widerstand entgegen. Die Armabschlüsse lassen sich sehr gut bedienen und anpassen. Sie können die weiten Arme zumindest im Unterarmbereich etwas ausgleichen. Unter den Armen, ca. vom Ellenbogen bis 10 cm vor dem untere Ende der Jacke, kann diese mit einem Reißverschluss zur noch besseren Belüftung geöffnet werden. Die Öffnung ist dabei von einem Netzgewebe hinterlegt. Da der Reißverschluss recht robust ausfällt drückt er vor allem bei wenig Unterbekleidung und im geschlossenen Zustand etwas unter den Armen. Die Jacke verfügt insgesamt über 5 Taschen. Zwei Taschen befinden sich unter den Klettflächen auf den Oberarmen. Sie haben ca. die Größe von 13x15 cm. Leider leidet die Position und die Bedienung des Reißverschlusses aufgrund des fehlenden Gegenhalts auch hier unter den sehr weiten Armen. Zwei weitere Schubtaschen befinden sich auf der Vorderseite der Jacke. Sie sitzen recht hoch und sind daher auch bei Verwendung eines Hüftgurt nutzbar. In beiden Taschen befinden sich D-Ringe. Ihre Größe beträgt etwa 17x19cm. Die letzte Tasche befindet sich im unteren Teil des Rücken. Sie ist von beiden Seiten durch Reißverschlüsse zugänglich. Da sie innen mit Netzgewebe hinterlegt ist, kann sie statt als Tasche bei geöffneten Reißverschlüssen auch als Belüftung genutzt werden. Die Tasche ist ca. 27x30cm groß.
Der Kragen kann vorn mittels Klett verschlossen werden. Die Jacke verfügt über kein Innenfutter.

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Oberarmtaschen. Die Bedienung wird etwas durch den fehlenden Gegenhalt der weiten Arme eingeschränkt.

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Die Fronttaschen lassen sich gut bedienen, sind gut positioniert und sind ausreichend groß. Das Tragen eines Hüftgurt versperrt sie nicht.

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Öffnet man beide Reißverschlüsse der großen Rückentasche hat man eine Querlüftung.

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Die großzügigen Unterarmbelüftungen machen die Jacke für schweißtreibende Einsätze noch luftiger. Die Bedienung ist gut. Bei geöffnetem Reißverschluss werden die Arme allerdings noch weiter.

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Die Armabschlüsse sind wirklich top.

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Unten besitzt die Jacke einen Kordelzug.

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Der Kragen lässt sich vorn mittels Klett verschließen. Ein engenes Anpassen an den Hals war bei mir aber nicht möglich. Die Klettleiste war zu kurz bzw. mein Hals zu dünn.

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Die Reflektoren auf den Armen lassen sich umklappen.

Verarbeitungsqualität auf den ersten Blick
Von außen macht die Jacke einen guten Eindruck. Schaut man sich die Nähte von innen an, erinnern einige der Fassungen etwas an "Husch-Husch-Nähen". Der Kanal für dem Gummizug trennt sich im Auslieferungszustand an einer Stelle etwas auf. Genaueres kann man hier aber erst in der Zukunft sagen.

Erstes Eindruck
Für einen günstigen Preis enthält man eine universelle und reichhaltig ausgestattete Jacke für luftiges aber nicht zu nasses Wetter. Kompromisse muss man beim Schnitt der Arme eingehen. Dieser ist vor allem zu weit und senkt dadurch den Bedienungs- und Tragekomfort. Der Grammjäger wird noch anmerken, dass die reichliche Ausstattung auch das Gewicht nach oben treibt.
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Tag 8
Ich stand vor der restlichen noch anwesenden Truppe auf und bereitete mich erst mal auf den Wiedereintritt in die Zivilisation vor. Nach dem gemeinsamen Frühstück lies ich mir dann den Weg zum Outdoorladen in Heilbronn von Markus erklären, der kennt anscheinend alle Läden in Süddeutschland ;-). Meine Downmat hatte nämlich leider einen altbekannten Defekt erlitten: Beim Luftablassen spuckte sie Daunen aus. Das tägliche Zusammenpacken entwickelte sich daher zu einer ziemlich zeitraubenden Angelegenheit, da man die Luft nur noch ganz langsam und vorsichtig rauslassen durfte. Das Wetter war sonnig. Es ging durch eine hügelige von vielen Feldern und Weinbergen und wenig Wald durchzogene Landschaft Richtung Osten. Nach einigem Suchen fand ich den Laden in Heilbronn auch. Dort erledigte ich gleich mehrere Sachen. Wenn schon eine neue Matte, so kaufte ich mir gleich die neue Synmat UL. Da nur noch das Ausstellungsstück vorrätig war gewährte mir der Verkäufer einen kleinen Rabatt. Meine Downmat ließ ich gleich einschicken. Obwohl die Matte schon knapp über drei Jahre alt war, hat mir Exped trotzdem eine der neuen Downmat Pumps geschickt. Nun habe ich Matten für jede Gelegenheit! Außerdem schickte ich gleich noch etwas nach dem Treffen unnötiges Gepäck nach Hause. Die weitere Fahr war nicht mehr lang. Kurz vor dem Campingplatz schaute ich mir noch an wie das mit dem Schleusen funktioniert. Der Campingplatz war eigentlich ganz nett. Nur der Chef war ein ziemliches Scheusal, sodass es mir eigentlich schon gereicht hat. Abends unterhielt ich mich noch mit einem anderen Radfahrer der mit seinen Sohn unterwegs war.
50Km, 200 Hm, Schnitt 15 km/h

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Weinberge und kleine Häuschen.

Tag 9
Um kurz vor acht war ich schon wieder auf Achse. Der Liegekomfort auf der Matte war echt gut, aber man merkt deutlich die veränderte Isolation zur Downmat 9. Ich habe jetzt nicht gefroren aber es war schon irgendwie kühler von unten. Die Matte soll ja eigentlich bis -4°C gehen: Das glaub ich nicht! Es ging eine Zeit Lang den Neckar bis Mosbach entlang. Dort verließ ich den Fluss und es ging erst mal wieder steil bergauf. Nach kurzer Zeit ging der Weg aber auf eine alte Bahntrasse über die zum Radweg umgebaut wurde. Dies machte den Aufstieg sehr angenehm. Auf anraten eines älteren Ehepaares änderte ich meine eigentlich Strecke bei Mudau etwas und fuhr auf einem recht neu angelegten geteerten Waldweg, der an beieindruckenden Hanglagen vorbeiführt Richtung Amorbach. Da ich so gut in der Zeit lag machte ich noch einen Abstecher zur nah am Weg gelegenen Ruine Wildenburg: Wirklich sehr beindruckend! Dort verbrachte ich einige Zeit. Am Main kam ich dann in Miltenberg raus, das eine wirklich sehr schöne Altstadt hat. Auf Campingplatz hatte ich aufgrund der letzten Nacht keinen "Bock" und suchte mir daher eine ruhige Stelle in der Nähe einen kleinen Baches in einem Nebental das Mains.
95 km, 700 Hm, Schnitt 14 km/h

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Offroad.


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Nette Wasserspiele am ehemaligen Bahnweg.


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Kamin im Palas der Wildenburg.


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Dreist?

Tag 10
In der Nacht kühlte es ziemlich ab und am nächsten Morgen war alles ziemlich nass. Aufgrund meines frühen Aufbruchs war auch nicht viel mit Sachen trocknen. So gegen Mittag machte ich daher in Lohr am Main eine längere Pause und trocknete Zelt und Schlafsack ein wenig in der nun kräftigen Sonne. Bei Wertheim schaute ich mir noch das "Wertheim Village" an, von außen: Erinnerte mich irgendwie an einen Freizeitpark zum EInkaufen :huh: . Eigentlich wäre mein Ziel des Tages in Gmünden gewesen. Da es aber noch relativ früh war, fuhr ich das Sinntal noch hoch. Dieses war wirklich sehr schön es gab Wiesen mit den selten Schachbrettblumen und weiter oben gab es sogar Bieber. Die Ortsnamen waren recht amüsant, da die meisten das Sinn mit in den Namen aufgenommen hatten: Burgsinn, Mittelsinn, Obersinn. Einen Ort hätte ich gern umbenannt und zwar Zeitlofs in Sinnlos! Hier machte der Weg nämlich einen so derart Sinnlosen dafür aber anstrengenden Schlenker, das es schon zum Haareraufen war. Wenig später fand ich in Mottgers den meiner Meinung nach schönsten Campingplatz der Tour. Er war sehr klein und familär und gehört zu einen kleinen Pferdehof. Die Sanitärgebäude waren im Keller des Wohnhauses untergebracht und waren seit dem Bau in den Vermutlich 70er Jahren nicht viel verändert wurden, alles aber sehr ordentlich. Das Duschen war umsonst und der Platz mit 8 Euro sehr günstig. Neben den Zeltplätzen gab es noch eine kleine Hütte mit Bänken und Tisch, die man nutzen konnte. Als ich vom Duschen kam stand überraschenderweise neben meinen Zelt ein zweites, sehr kleines Zelt und ein Fahrrad: Kevin wie wir uns schnell bekannt machten war ebenfalls gerade auf Radtour und umrundete Hessen. Er gehörte zu den interessantesten Personen die ich auf meiner Tour kennen gelernt habe. Kevin, so um die 50 würde ich schätzen war Engländer der seit 30 Jahren in Frankfurt lebt. Den Dialekt hat er aber behalten. Wie ich am Abend erfuhr ist Kevin sehr sehr oft auf Tour, sei es in Deutschland, er kannte jede Ecke in der ich war oder den Rest Europas. Wir unterhielten uns den Abend noch sehr angeregt und brüteten über den Landkarten. Ein sehr schöner Tag!
120 km, 515 Hm, Schnitt 16 km/h

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Mit dem Schiff war ich auch unterwegs, wenn auch kurz.


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Bieberland.

Tag 11
Am Morgen geriet ich wieder in einen Plausch mit Kevin und der Aufbruch verzögerte sich dementsprechend. Erst nach zehn kam ich los. Kevin wollte übrigens in die Rhön. Zu Beginn musste ich die Wasserscheide zwischen Sinn und Fulda überwinden. Das war ziemlich anstrengend und sie Sonne war wieder unerbitlich. Ich rechnete jeden Moment damit das Kevin mich noch überholte, aber soweit kam es dann doch nicht. Auch im Oberlauf der Fulda war der Weg noch relativ anstrengend. Fulda wurde vom Radweg nur gestreift. Kevin meinte eh Fulda wäre langweilig und ich sollte mir stattdessen die mittelalterliche Innenstadt von Schlitz anschauen. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte ich würde die ganze Strecke bis nach Hause an einem Tag schaffen, ließ ich das aber aus. Spätestens in Bad Hersfeld musste ich mir aber eingestehen, dass dies nicht mehr möglich sein würde und so verlegte ich mein Ziel auf Rothenburg an den Fulda. Dort ging ich erst mal einkaufen, weil am nächsten Tag ja Feiertag war und traf dann um sechs auf dem Campingplatz ein. Der war in Ordnung, mit 6.60€ aber auf jedenfall ein Preisbrecher. Meine Aufmerksamkeit erregter ein Camper der ungefähr zur gleichen Zeit wie ich mit einem Mini-Wohnwagen eintraf. Wir kamen abends noch bei einem Gläschen Rotwein ins interessante Gespräch. Der schon ältere aber sehr fitte Herr war zeitlebens und immer noch ein aktiver Kajakfahrer und war wahrscheinlich schon auf allen Flüssen Europas unterwegs. Es entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch.
120 km 740 Hm Schnitt 15.8 km/h

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Zwei Rad-Reisende am Morgen.

Tag 12
Dieser Tag war dann relativ entspannt. Ich hab mir mit dem Aufbruch zeit gelassen bis alles soweit trocken war. Etwas bedauerlich fand ich, dass der Kajakfahrer und seine Frau zum Zeitpunkt meines Aufbruchs gerade abwesend waren. Ich hätte mich gern verabschiedet. Es ging dann weiter an der Fulda Entlang bis nach Morschen. Dort verließ ich den Fluss und kämpfte mich die letzen Kilometer durch das nordhessische Bergland nach Hause.
42 km 490 Hm Schnitt 13,4

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Nordosthessisches Bergland, hier Spangenberg.

Fazit
Die Tour war einfach super. Mit dem Radreisen habe ich wirklich eine Passion gefunden, die mir sogar noch mehr zusagt als die Fortbewegung zu Fuß. Nicht erwartet hätte ich, dass ich so vielen interessanten Menschen begegne, aber es wird ja von vielen Alleinreisenden berichtet. Trotz der Umbauten an meinem Fahrrad wird dies aber die letzte Tour mit diesem Rad gewesen sein. Der Rahmen ist nicht steif genug und auf Abfahrten geriet das Rad immer in unangenehme Schwingungen.

Soviel sei verraten: Seit der Tour habe ich mich intensiv über einer Alternative umgeschaut und diese habe ich nun auch gefunden. Ich habe mir hier wirklich einen Traum erfüllt mit dem ich in dem nächsten Jahren noch viele Touren wie die obige unternehmen werde :lol: .
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Tag 4
Mir ging es schlecht und ich hatte Magenschmerzen, warum wusste ich nicht. Naja, es war aber nicht so schlimm, dass ich nicht hätte weiterfahren können. Also wieder los. Michelstadt war an diesem frühen Morgen noch wie ausgestorben. Nach ein paar Kilometern durch die Stadt kam es gleich wieder richtig Dicke. Es ging unglaublich bergauf. Die Steigung, teilweise einen geschotterten Waldweg entlang, ließ sich stellenweise gerade noch fahren. Am höchsten Punkt musste ich so erst mal eine ausgiebige Rast einlegen, dabei hatte ich erst ein paar Kilometer zurückgelegt. Anschließend führte der Weg wieder steil hinunter ins Tal. Wäre ich die Bundesstraße gefahren, hätte ich vielleicht 20 Minuten gebraucht. So war ich fast zwei Stunden unterwegs. Mir ist auch zwischendurch wieder eingefallen, dass ich diesen Schlenker eigentlich auslassen wollte, aber irgendwie hatte ich an diesen Morgen den Kopf nicht eingeschaltet. Theoretisch hielt sich der Weg nun immer im Tal. Dies war leider an den Flanken so steil, dass man diese ständig hinauf und hinunter fahren musste. So kamen immer mehr Höhenmeter hinzu. Ein kleiner Aufheller war eine sehr schöne Eisenbahnbrücke. Um die Pause möglichst lang zu dehnen, laß ich mir das Informationsschild sehr genau durch. Dann folge der Anstieg zu einem Ort, den ich mein Leben lang nicht mehr vergessen werde: Beerfelden. Schon der Weg hinauf nach Beerfelden war steil. Der Waldweg den ich fuhr musste früher mal den Hauptverkehrsweg nach Beerfelden gebildet haben. Er war sehr aufwending angelegt, fast wie eine Eisenbahntrasse, nur steiler, und lief durch künstliche Geländeeinschnitte und über Dämme, die angelegt wurden um die Auffahrt zu erleichtern. Selbst als ich im Ort angekommen war, war die Tortur noch nicht vorbei. Ich habe es selten erlebt, dass es in einem Ort eine so steile Hauptstraße gab. Unfassbar wie die den Winter überstehen? Als ich nun endlich die Wasserscheide überwunden hatte war ich körperlich fertig. Um jede weitere unnötige Anstrengung zu vermeiden verließ ich den offiziellen Radweg und fuhr Straße. Die ging 7 Kilometer nonstopp bergab. Von den Hängen ergaben sich dann noch ein paar schöne Ausblicke auf die bewaldeten Berghänge des Odenwaldes. So kam ich nach zügiger Fahrt in Hirschhorn am Neckar an. Ich wechselte über die Schleuse die Flussseite und verließ so auch nach ein paar Metern Hessen. Ich fuhr dann noch einige Kilometer den Neckar entlang. Eigentlich war die Strecke nun ein Kinderspiel. Da es mir aber den ganzen Tag so schlecht ging, hatte ich kaum was gegessen und war nun völlig unterzuckert. Es ging fast gar nichts mehr. Ich war heilfroh in Neckargemünd einen netten Campingplatz zu finden. Ich baute das Zelt auf, blies die Isomatte auf und legt mich erst mal zwei Stunden ins Zelt. Ich schlief nicht, dazu war ich zu erschöpft. Ich lag nur da und war froh darüber mich nicht bewegen zu müssen. An diesem Tag hatte ich es eindeutig übertrieben. Ich schaffte es dann noch in die Dusche. Wieder beim Zelt verputzte ich meine restliche Tagesverpflegung, fürs Kochen hatte ich keinen Nerv und legte mich anschließend sehr früh ins Bett.
74 Kilometer

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Das imposante Himbächel-Viadukt.

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Vor Rothenberg hat man eine schöne Aussicht auf die Bergwelt des Odenwaldes. Der Odenwald und der Vogelsberg haben mir wirklich sehr gut gefallen. Zwei Gebiet in denen ich gern auch mal zu Fuß unterwegs wäre.

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Endlich am Neckar.

Tag 5
Am Morgen ging es mir wieder besser. Ich ließ es aber ruhig angehen und gönnte mir im Vergleich zu den Vortagen noch ein paar Stunden Schlaf mehr. Nach Gemmingen wären es ca. 50 Kilometer gewesen- Ich wollte aber lieber kein Risko eingehen und so führte mich mein Weg nur bis zum Bahnhof in Neckargemünd. Der lag gleich in der Nähe des Platz. Dort hatte ich dann auch ausreichend Zeit mich mit dem Ticketautomaten auseinander zu setzen. Ich fand sogar die Fahrradkarte. Später im Zug fand ich aber heraus, dass dies gar nicht nötig gewesen wäre. Fahrradmitnahme ist hier kostenlos. Während das im Zud deutlich zu lesen war, fand ich auf dem Bahnhof keine solche Mitteilung, nur dass man die Fahrkarten vor Fahrtantritt kaufen soll. Etwas ärgerlich. Die Zugfahrt war sehr entspannend. Ich stieg in Richen aus, verfuhr mich kurz auf einem Werksgelände und war dann überraschend schnell bei der Burg. Ich kam von der anderen Seite. So musste ich nicht durch den lebensgefährlichen Steinbruch. Zur Burg hoch war es noch mal eine kleine Rampe. Den Pfad zur Wiese musste ich dann aber schieben. Oben war noch nicht viel los. Markus konnte es kaum fassen, dass ich tatsächlich mit dem Rad gekommen war. Ja das war ein schöner Auftritt. Und so ging dann das Treffen los.

Das Treffen (Tag 6+7)
Um den Bericht nicht noch weiter in die Länge zu ziehen kürze ich das mal auf ein Fazit ab. Wir hatten wieder tolles Wetter, ich hab alte Kontakte aufgefrischt und neue gemacht. Ein Rund um gelungenes Treffen. Die Abfahrt verschob ich aber auf Montag, da ich in folge des vorherigen Abends nicht im besten fahrtüchtigen Zustand war.
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Prolog
Nachdem ich nun ein (theoretisch) reisetaugliches Fahrrad hatte, suchte ich eine geeignete Strecke für die erste richtige Tour. Da kam mir das anstehende Bushcrafttreffen gerade richtig und ich beschloss die An- und Abreise mit dem Rad durchzuführen. Die Planung der Strecke erledigte ich über das Onlineangebot von outdooractive.com. Hierzu griff ich auf das Radfernwegenetz zurück. Für die Hinfahrt wählte ich einfach den kürzesten Weg, indem ich zwei Trackpunkte am Startpunkt und am Ziel setzte und so outdooractive.com die Streckenplanung überließ. Für den Rückweg wählte ich eine parallele Route etwas weiter östlich. Zweimal die gleiche Strecke wäre ja langweilig. Die erstellten Tracks lud ich auf mein GPS. Das Stromproblem löste ich durch die Mitnahme von ausreichend (15) Akkus, die aber gleichzeitig auch für Kamera und Stirnlampe gedacht waren. Da ich der Sache mit dem GPS dennoch nicht völlig traute kaufte ich mir von Papierkarten vom ADFC, die den Streckenverlauf abdeckten. Hier nehm ich schon mal vorweg, dass dies eine sehr gute Entscheidung war. Das Packen zog sich länger hin, da mir für (Reise-)Radtouren hier die Erfahrung fehlte. Zusätzlich brauchte ich für das Bushcrafttreffen noch ein paar extra Sachen. Vor allem hatte ich Angst, dass meine Kunstfaserkleidung vom Funkenflug am Feuer gebeutelt werden würde. Gewichttechnisch ließ sich dies noch relativ gut realisieren. Besonders ärgerlich war aber, dass ich ein extra paar Schuhe einpacken musste, da ich auf dem Rad Klickpedale verwendete und meine Schuhe hierfür sich nicht für den Alltag eignen. Obwohl ich mich nur zu Halbschuhen entschloss erwiesen sich diese vor allem pack-technisch als Hinderniss.

Tag 1
An diesem erstem Tag hatte ich mir richtig was vorgenommen. Ich wollte es bis zur Niddatalsperre im Vogelsberg schaffen. Das wären laut Karte ca. 170 Kilometer. Daher begann ich meine Tour auch schon um sechs Uhr morgens. Zu Anfang gings es erst mal eine lange Zeit aus dem Nordhessischen Bergland bergab bis ich die Fulda erreichte. Ich fuhr nun führ kurze Zeit auf einer Strecke auf der ich vor bald einem Jahrzehnt meine erste Trekkingtour überhaupt gemacht hatte. Damals ging es zum Edersee. Jetzt war ich auf jeden Fall auf dem eigentlichen Radfernweg angekommen. Die Strecke war wirklich sehr gut ausgeschildert und der Weg folgte längere Zeit der Eder. Teilweise wich er etwas vom Track ab, traf ihn aber immer wieder. Daher war ich zunächst nicht verunsichert, als der Track sich immer weiter aus dem Blickfeld des GPS entfernte. Ein Blick auf die Karte zeigte mir dann, dass ich auf dem Weg nach Fritzlar war. Dort wollte ich eigentlich nicht hin. Da es aber laut Karte einen Radweg von Fritzlar auf meine eigentliche Strecke gab und ich nicht ein gutes Stück zurück fahren wollte, fuhr ich den Weg weiter. In Fritzlar ging es steil in die sehr schöne fachwerkliche Innenstadt hinauf. Wirklich sehenswert. Was ich nicht finden konnte war den in die Karte eingetragenen Radweg. Den gab es schlichtweg nicht! Schließlich musste ich mich quer über schlechte Feldwege, Äcker und Forstwege, bei denen ich sogar mit meinem MTB Respekt hätte, kämpfen um wieder auf dem richtigen Weg zugelangen. Als ich zu guter letzt vor einem Weg stand, der von einer Autobahn unterbrochen wurde und ich erst zig Kilometer fahren musste um diese auf einer Brücke zu überqueren, legte ich mein Tagesziel schließlich zu den Akten. Wieder auf dem Radweg ging es dann aber wieder voran. Nun ging es an der Schwalm enlang. Bei einer mittleren Pause stellte ich auch fest, dass ich mir einen leichten Sonnenbrand zugezogen hatte. Mein Pulli und meine Radhandschuh ließen einen kleinen Bereich meiner Handgelenkt unbedeckt. Dort besaß ich nun zwei rote Binden, eine mit dem weißem Abdrück meiner Uhr, hmm, schnell Sonnencreme aufgetragen und das Outfit dem nun wärmeren Wetter angepasst. Es ging nun immer weiter an der Schwalm entlang, bis ich an Schwalmstadt vorbeikam und schließlich in Alsfeld landete. Der letzte Teil der Strecke verlief so unkompliziert, dass ich mich hier kaum an Detail erinnern kann. In Alsfeld machte ich eine Pause und überlegte wie es weiter gehen sollte. Ich entschloss mich so weit zu fahren, bis ich eine schöne Wiese fand und dort die Nacht zu verbringen. Die Möglichkeit eines Campingplatzes gab es leider nicht. Über eine Dusche hätte ich mich nach so einem anstrengenden Tag schon gefreut. Zwischen Alsfeld und dem Vogelsberg fand ich dann eine schöne Wiese für die Nacht. Für die Dusche gab es leider nur kaltes Wasser aus dem angrenzenden Bach. Normalerweise schlafe ich in der ersten Nacht auf einer Tour meistens nicht sehr gut. In dieser Nacht hätte aber ein Ufo neben dem Zelt landen können, ohne dass ich aufgewacht wäre.
144 Kilometer.

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So gings los. Geschätztes Gesamtgewicht des Rades 40-50 Kilo. In den Frontpacktaschen befinden sich hauptsächlich Schlafsack und Isomatte. In der Hecktasche einmal die KLeidung und in der anderen Lebensmittel und Ausrüstung. Das Zelt und die nervigen Schuhe sind auf den Gepäckträger geschnallt. In der Lenkertasche finden sich die Tagesverpflegung, Kamera und die Karte.

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Erste Überqueren der Fulda.

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Interessanter Fachwerkbau in Fritzlar.

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Fritzlar.

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Über diesen Acker durfte ich mangels Radweg fahren.

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Die Wiese, auf der ich die Nacht verbrachte.

Tag 2
Heute sollte es regnen. Das sagte zumindest der Wetterbericht. Bis auf ein paar Tropfen morgens als ich noch im Zelt lag passierte aber erst mal nichts. Ganz im Gegenteil, das Wetter an diesem Morgen war geradezu freundlich. So hatte ich einen frühen aber sehr entspannten Aufbruch. Wenige Meter neben dem Zelt entdeckte ich sogar noch eine Quelle, die mir am Vorabend entgangen war. Nach ein paar Metern war ich wieder auf meinem eigentlichen Weg. Beruhigt stellte ich auch fest, dass es mir körperlich gar nicht so schlecht ging und so verliefen die ersten Meter recht entspannt. Nach einiger Zeit machte der Weg einen Abstecher von der Straße in den Wald. Landschaftlich zwar schöner als die Landstraße, dafür topografisch ungünstig. Es handelte sich aber nur um einen kurzen Abstecher und bald führte der Weg wieder auf der hier recht ruhigen Landstraße entlang. Man merkte aber, dass es auch hier zunehmend steiler wurde. Das Wetter war weiterhin sonnig, doch während meines Aufstieges sah ich im Westen die schwarzen Wolken kommen. Etwas hinter Meiches ging es dann einen Waldweg entlang, ich kam wieder auf freie Fläche und stand vor einem recht beachtlichem Windpark. Hier auf der offenen Hochfläche hatte der Wind nun mächtig zugenommen und ich hatte geradezu Schwierigkeiten meine Wind/Regenjacke anzuziehen. Ich fuhr noch ein paar Meter weiter bis ich mich wieder in einem Waldstück befand. Da die schwarze Wand immer näher kam beschloss ich nun auf meine restliche Regenkleidung zurückzugreifen. Um eine Überhitzung zu vermeiden zog ich dafür extra meine lange Überhose aus. Als ich gerade die Regenhose anlegte traf mich wie ein Schlag eine Windböhe von rechts gefolgt von einem der heftigsten Graupelniederschläge, die ich je erlebt hab. In Windeseile schloss ich schnell die Radtaschen und beendete meine Umkleideaktion. Ich fuhr durch den heftigen Niederschlag, der bald ein Regen überging, weiter und bereute, dass ich die lange Überhose abgelegt hatte. Die Temperatur war mit der Gewitterfront, ja es donnerte auch, bestimmt um 10°C gefallen. In Ulrichstein überlegte ich ob ich nicht lieber eine Pause machen sollte, ich hatte aber bedenken dabei auszukühlen. Ich war vom vorherigen Aufstieg ja immer noch durchgeschwitzt. Leider ging es gerade jetzt noch im Starkregen eine recht steile und kurvige Abfahrt hinunter. Gottseidank war diese nur recht kurz, weil ich schon nach wenigen Metern meine Hände durch die Kälte nicht mehr spüren könnte. Ich war regelrecht froh über den folgenden Aufstieg, weil mir dabei immerhin wieder warm wurde. Als ich oben ankam hört dann so langsam auch der Regen wieder auf und die Sonne kam raus. Nach diesem Aufstieg ging es wieder steil hinunter nach Kölzenhain und von dort wieder steil bergauf. Als ich das Dorf verließ legte ich wieder einen kurzen Stopp ein um die KLeidung zu wechseln. In der Regenhose wurde es mir zu warm. Bei dem folgenden Aufstieg verfluchte ich die Wegführung. Oben angekommen kreuzte ich eine Straße nach der es kurz berab ging, bevor der Weg steil einen grob geschottertem Forstweg hochging. Dies sollte aber der letzte schwierige Anstieg des Tages gewesen sein und oben wurde ich mit einer herrlichen Ausicht auf Vogelsberg und das Mainvorland belohnt. In der Ferne konnte man sogar die Wolkenkratzer sehen. Von nun an ging es fast nur noch bergab. In Schotten machte ich in einer Metzergerei eine Mittagspause in Form eines dicken Metzerburgers. Dieser war wirklich lecker. Ich kam dann an meinem Ziel vom Vortag, der Niddatalsperre vorbei und folgte nun dem Verlauf der Nidda. Ich kam durch die gleichnamige Stadt und im Laufe des Tages gingen mehrere Schauer über mich nieder. Der Weg ließ sich gut fahren. Nur der stete Gegenwind und zunehmende Sitzprobleme machten die Sache etwas unangenehm. In der Nähe der A45 kam ich noch an einem wirklich vogelreichem Vogelschutzgebiet vorbei. Danach wurde die Landschaft sehr agrarisch geprägt. Vor dem Main gab es noch einen letzten Hügel den ich überwinden musste bis ich schließlich den Main und mein Lager für die Nacht, den Campingplatz Mainkur erreicht. Der Platz lag direkt zwischen Main und einer recht lauten Bundesstraße. Der Platz war dafür ordentlich und die Besitzerin sehr freundlich. Mit 11,50 Euro gehört der Platz dafür zu den teureren. Insgesamt verbrachte ich aber eine schöne Nacht und erholsame Nacht.
104 Kilometer

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Dachs wird von Raben verfolgt.

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Windpark bei Ulrichstein.

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Die schwarze Wand kommt.

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Blick über das Vogelsbergland.

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Wolkenkratzer in der Ferne.

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Blick von der Niddatalsperre auf den Vogelsberg.

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Sehr schönes Vogelschutzgebiet an der Nidda. Im Hintergrund der Vogelsberg.

Tag 3
Das Wetter war sollte nun wieder besser werden. Ich hatte einen frühen entspannten Aufbruch und kam in knapp einer Stunde vom Platz weg. An diesem Morgen merkte ich meinen Hintern aber schon recht deutlich. Zu Beginn musste ich erst mal einen Umweg fahren, da die Fähre gerade in Wartung war. Das brachte mir 10 Kilometer mehr ein. Es ging dann durch Mühlheim und anschließend längere Zeit durch ein Waldstück. In Bieber kam ich kurz vom Weg ab. Mittels meines GPS traf ich ihn aber wieder recht schnell. So fuhr ich dann wieder durch ein Waldstück bis ich erneut in einen Ort kam. Dort fiel mir dann auf, das der Richtungspfeil auf meinem GPS in die falsche RIchtung zeigte. Hmm, auch eine neue Kalibration änderte daran nichts. Ich schaute mir das nächste Schild mit den Entfernungsangaben an und holte die Karte raus. So ganz langsam bekam ich eine ganz dunkle Ahnung. Aber nein, das konnte nicht sein. An dieser Stelle war ich noch nie. Nachdem ich mehrere Minuten so in Selbstzweifeln verbracht hatte fuhr ich schließlich doch mal ein paar Meter in die andere Richtung und schwupps, es war unglaublich nun kam mir der Weg wieder bekannt vor. Ich hatte es tatsächlich fertig gebracht mindesten 10 Kilometer in die falsche Richtung zur fahren ohne es zu merken. Hätte ich mich nicht über das GPS gewundert, wäre es mir bestimmt erst aufgefallen, wenn ich am Main gewesen wäre. Ich kann dieses Missgeschick heute noch kaum glauben. Naja, somit begann der Morgen mit ca. 25 nicht eingeplanten Extrakilometer und ich bekam begründetete Zweifel, ob ich es bis zu Neckar schaffen würde. Der weitere Weg war dann recht unspektakular. Es ging abwechselnt. Durch Waldstücke, kleine Städte und Dörfer und Feldlandschaften. Ich fuhr noch bis in den Odenwald hinein. Kurz vor Michelstadt beschloss ich aber, dass ich nicht viel weiter fahren wollte. In Michelstadt sollte es am Stadtrand laut meiner Übersichtskarte sogar einen Campingplatz geben. Dort angekommen wieß mich aber ein Schild recht schnell darauf hin, dass dieser geschlossen ist, für immer. Ich fuhr etwas weiter das Tal hinauf um einen ruhigen Zeltplatz zu suchen und fand ein Jugendcamp des CVJM. Zugegeben wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was der CVJM ist. Da das Gelände augenscheinlich gerade in Benutzung war, fragte ich nach , ob ich mich auf eine Miniwiese noch über dem Gelände postieren könnte. Die Betreuerin der Gruppe hatte damit kein Problem. Als ich später gerade bei der Zubereitung des Abendessens war, ich versuchte mich mal wieder an Fertigkartoffelpuffern, kam sie sogar vorbei und lud mich zum Essen ein. Da die Puffer eh nicht so wollten, war ich darüber auch recht froh. Ich erfuhr noch, dass es sich um eine "Klassenfahrt" einer Walddorfschule handelt. Neben der Betreuerin waren noch 3 Eltern anwesend. Nach dem Essen wurde ich noch zum Lagerfeuer eingeladen und die Kinder (mussten) die ganze Zeit Lieder singen. Es war auf jedenfall noch ein sehr netter Abend und eine interessante Erfahrung.
96 Kilometer

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Der Main bei Fechtenheim.

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Genau hier hab ich mich verfahren un bin in die falsche Richtung gefahren. Ich kam auf dem rechten Weg an. Das Schild auf der Rückseite zeigte wie das zu sehende Schild schräg nach rechts unten. Ich dachte man sollte unter der Brücke durch. Stattdessen sollte man nur die Straßenseite wechseln.

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Ein schöner Waldweg.

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Im Odenwald wurde es stellenweise wieder recht steil.

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Mein Lager am nächsten Morgen.
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Gepäckträger
Eigentlich hat der alte Gepäckträger aus Stahlstreben seine Aufgabe erfüllt und es war nicht geplant ihn auszuwechseln. Bei einem Besuch beim örtlichen "Bike Discounter" bin ich bei einem Modell dann aber doch Schwach geworden. Mit 25 Euro hielten sich die Kosten in Grenzen. Durch die dicken Alurohe ist der Gepäckträger wesentlich steifer. Dies war der Hauptkritikpunkt bei meinem Alten. Den Neuen konnte ich zudem ein gutes Stück tiefer montieren. Die ist günstig für den Schwerpunkt. Ein unbedachter positiver Nebeneffekt ist, dass mein Einkaufkörpchen jetzt auch besser passt und durch den Bügel ist das Rücklicht besser vor Stößen geschützt.
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Hauptständer
Bei angebrachten Gepäcktaschen zeigte sich, dass beim Abstellen des Rades die Standsicherheit vor allem auf weichen Untergrund nicht mehr gegeben war. Daher hab ich einen Hauptständer von Pletcher montiert. Das Modell Esge hat zwei Füsse, die zu einer Seite abklappen und somit mit einer Kettenschaltung kompatibel sind. Nachdem ich den Ständer auf die richtige länge gekürzt hab bin ich sehr zufrieden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sehr einfach Wartungsarbeiten am Rad vornehmen kann. Je nach Belastung schweben Voder oder Hinterrad in der Luft. Das Nachziehen von Speichen, Arbeiten an der Lichtanlage, Schaltung und Bremsen lassen sich so viel leichter durchführen.
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Rückspiegel
Für Touren habe ich mir einen kleinen Rückspiegel von B&M gekauft. Vor allem auf der Straße ist es sehr angenehm einen schnellen Blick nach hinten erhaschen zu können ohne sich zu verrenken. Im Alltagsbetrieb demontier ich den Spiegel aber. Beim Parken zwischen anderen Fahrrädern verstellt er sich sonst ständig.
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Gepäcktaschen
Bei den Gepäcktaschen bin ich in die Vollen gegangen. Eigentlich war geplant mich mit dem Ortliebsortiment von Globetrotter einzudecken. Durch einen Zufall gelang es mir aber die BackPacker Plus, also ohne Rollverschluss sondern mit Klappe, von Ortlieb zu einem sensationell günstigen Preis zu bekommen. Die Taschen sagen mir sehr zu. Durch den Deckel kommt man schnell an die Sachen. Die ebenfalls spritzwasserdichten und erstaunlich sicher zu verschließenden Außentaschen sind sehr praktisch für Dinge die man noch schneller griffbereit haben will.
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Wenn auch nicht ganz so günstig habe ich die Lenkertasche von Ortlieb erworben und zwar das große Modell mit 8,5 Litern Volumen.
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Bei den Fronttaschen werden ich nun aber erst mal sparen. Ich hab mir vor einiger Zeit mal Taschen von Aldi in dieser Größe gekauft. Diese werde ich erst mal nutzen. Da ich eh nur vor habe leichte Sachen ans Vorderrad zu bringen, geplant ist mein Schlafsack und meine Isomatte, sollten diese ihre Aufgabe erfüllen. Für den Schlafsack hab ich mir einen Wasserdichten Packbeutel besorgt, da die Taschen selber nicht wasserdicht sind. Von den Taschen hab ich gerade kein Bild.

Ansonsten bin ich soweit erst mal fertig mit meinem Umbau.
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Ein paar Kleinigkeiten muss ich noch erledigen. Ins Schaltwerk kommen noch ein neue Röllchen und den Lowrider muss ich noch ein kleines Stück nach vorn verschieben.

Meine erste Tour ist auch schon geplant. Im April soll es in einer Woche auf das Bushcrafttreffen und zurück gehen. Insgesamt werde ich über eine Woche unterwegs sein und mehr als 700 Kilometer abspulen. Die Strecke hab ich schon geplant. Ich hoffe nun das mir nichts ungeplantes dazwischenkommt und das Wetter einigermaßen ist.

Langfristig denke ich bei dem Rad noch darüber nach die Gabel auszutauschen. Bei der montierten Federgabel ist eigentlich die Dämpfung kaputt. Vielleicht greife ich auch wieder auf eine Starrgabel zurück. Eventuell werde ich den Vorbau auch etwas weniger sportlich gestalten. Bald hat die Hinterradfelge wohl auch ihre Verschleißgrenze erreicht. In diesem Fall werde ich wohl gleich auf ein neuen Hinterrad zurückgreifen.

Insgesamt lagen die Investitionskosten am Fahrrad ohne die Packtaschen bei ca. 250 Euro.
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Eine frische Nacht

Am letzten Wochenende hab ich das gute Wetter genutzt mal wieder mein altes Zelt auszupacken und für die erste Nacht im Freien in diesem Jahr zu nutzen:

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Bgeleitet hat mich ein Komilitone von mir. Für ihn war es der erste Campingausflug seit langem. Abends gab Tee auf dem picogrill.


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Der nächste Morgen war sehr schön. Aber in der Nacht war es knackig kalt. Sämtliches Kondenswasser im Zelt war komplett durchgefroren. Die Sonne taute alles aber recht schnell wieder auf. Dank guter Ausrüstung hat aber niemand gefroren. Nur die zwei EVAs auf denen ich lag fande ich etwas hart. Meine Downmat 9 hatte ich an meinen Kumpel abgetreten.


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Im Schatten des Zeltes kann man noch erkennen, wie die Landschaft vor dem Sonnenaufgang aussah.


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Auf der Weidetränke war eine 1 cm starke Eisschicht, obwohl da ständig Wasser durchläuft.

Insgesamt ein schöner Ausflug.
 

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