Tag 8
Ich stand vor der restlichen noch anwesenden Truppe auf und bereitete mich erst mal auf den Wiedereintritt in die Zivilisation vor. Nach dem gemeinsamen Frühstück lies ich mir dann den Weg zum Outdoorladen in Heilbronn von Markus erklären, der kennt anscheinend alle Läden in Süddeutschland ;-). Meine Downmat hatte nämlich leider einen altbekannten Defekt erlitten: Beim Luftablassen spuckte sie Daunen aus. Das tägliche Zusammenpacken entwickelte sich daher zu einer ziemlich zeitraubenden Angelegenheit, da man die Luft nur noch ganz langsam und vorsichtig rauslassen durfte. Das Wetter war sonnig. Es ging durch eine hügelige von vielen Feldern und Weinbergen und wenig Wald durchzogene Landschaft Richtung Osten. Nach einigem Suchen fand ich den Laden in Heilbronn auch. Dort erledigte ich gleich mehrere Sachen. Wenn schon eine neue Matte, so kaufte ich mir gleich die neue Synmat UL. Da nur noch das Ausstellungsstück vorrätig war gewährte mir der Verkäufer einen kleinen Rabatt. Meine Downmat ließ ich gleich einschicken. Obwohl die Matte schon knapp über drei Jahre alt war, hat mir Exped trotzdem eine der neuen Downmat Pumps geschickt. Nun habe ich Matten für jede Gelegenheit! Außerdem schickte ich gleich noch etwas nach dem Treffen unnötiges Gepäck nach Hause. Die weitere Fahr war nicht mehr lang. Kurz vor dem Campingplatz schaute ich mir noch an wie das mit dem Schleusen funktioniert. Der Campingplatz war eigentlich ganz nett. Nur der Chef war ein ziemliches Scheusal, sodass es mir eigentlich schon gereicht hat. Abends unterhielt ich mich noch mit einem anderen Radfahrer der mit seinen Sohn unterwegs war.
50Km, 200 Hm, Schnitt 15 km/h
https://lh5.googleus...s800/Tag7_7.JPG
Weinberge und kleine Häuschen.
Tag 9
Um kurz vor acht war ich schon wieder auf Achse. Der Liegekomfort auf der Matte war echt gut, aber man merkt deutlich die veränderte Isolation zur Downmat 9. Ich habe jetzt nicht gefroren aber es war schon irgendwie kühler von unten. Die Matte soll ja eigentlich bis -4°C gehen: Das glaub ich nicht! Es ging eine Zeit Lang den Neckar bis Mosbach entlang. Dort verließ ich den Fluss und es ging erst mal wieder steil bergauf. Nach kurzer Zeit ging der Weg aber auf eine alte Bahntrasse über die zum Radweg umgebaut wurde. Dies machte den Aufstieg sehr angenehm. Auf anraten eines älteren Ehepaares änderte ich meine eigentlich Strecke bei Mudau etwas und fuhr auf einem recht neu angelegten geteerten Waldweg, der an beieindruckenden Hanglagen vorbeiführt Richtung Amorbach. Da ich so gut in der Zeit lag machte ich noch einen Abstecher zur nah am Weg gelegenen Ruine Wildenburg: Wirklich sehr beindruckend! Dort verbrachte ich einige Zeit. Am Main kam ich dann in Miltenberg raus, das eine wirklich sehr schöne Altstadt hat. Auf Campingplatz hatte ich aufgrund der letzten Nacht keinen "Bock" und suchte mir daher eine ruhige Stelle in der Nähe einen kleinen Baches in einem Nebental das Mains.
95 km, 700 Hm, Schnitt 14 km/h
https://lh4.googleus...s800/Tag8_5.JPG
Offroad.
https://lh6.googleus...s800/Tag8_6.JPG
Nette Wasserspiele am ehemaligen Bahnweg.
https://lh4.googleus...800/Tag8_21.JPG
Kamin im Palas der Wildenburg.
https://lh6.googleus...s800/Tag9_1.JPG
Dreist?
Tag 10
In der Nacht kühlte es ziemlich ab und am nächsten Morgen war alles ziemlich nass. Aufgrund meines frühen Aufbruchs war auch nicht viel mit Sachen trocknen. So gegen Mittag machte ich daher in Lohr am Main eine längere Pause und trocknete Zelt und Schlafsack ein wenig in der nun kräftigen Sonne. Bei Wertheim schaute ich mir noch das "Wertheim Village" an, von außen: Erinnerte mich irgendwie an einen Freizeitpark zum EInkaufen :huh: . Eigentlich wäre mein Ziel des Tages in Gmünden gewesen. Da es aber noch relativ früh war, fuhr ich das Sinntal noch hoch. Dieses war wirklich sehr schön es gab Wiesen mit den selten Schachbrettblumen und weiter oben gab es sogar Bieber. Die Ortsnamen waren recht amüsant, da die meisten das Sinn mit in den Namen aufgenommen hatten: Burgsinn, Mittelsinn, Obersinn. Einen Ort hätte ich gern umbenannt und zwar Zeitlofs in Sinnlos! Hier machte der Weg nämlich einen so derart Sinnlosen dafür aber anstrengenden Schlenker, das es schon zum Haareraufen war. Wenig später fand ich in Mottgers den meiner Meinung nach schönsten Campingplatz der Tour. Er war sehr klein und familär und gehört zu einen kleinen Pferdehof. Die Sanitärgebäude waren im Keller des Wohnhauses untergebracht und waren seit dem Bau in den Vermutlich 70er Jahren nicht viel verändert wurden, alles aber sehr ordentlich. Das Duschen war umsonst und der Platz mit 8 Euro sehr günstig. Neben den Zeltplätzen gab es noch eine kleine Hütte mit Bänken und Tisch, die man nutzen konnte. Als ich vom Duschen kam stand überraschenderweise neben meinen Zelt ein zweites, sehr kleines Zelt und ein Fahrrad: Kevin wie wir uns schnell bekannt machten war ebenfalls gerade auf Radtour und umrundete Hessen. Er gehörte zu den interessantesten Personen die ich auf meiner Tour kennen gelernt habe. Kevin, so um die 50 würde ich schätzen war Engländer der seit 30 Jahren in Frankfurt lebt. Den Dialekt hat er aber behalten. Wie ich am Abend erfuhr ist Kevin sehr sehr oft auf Tour, sei es in Deutschland, er kannte jede Ecke in der ich war oder den Rest Europas. Wir unterhielten uns den Abend noch sehr angeregt und brüteten über den Landkarten. Ein sehr schöner Tag!
120 km, 515 Hm, Schnitt 16 km/h
https://lh6.googleus...s800/Tag9_7.JPG
Mit dem Schiff war ich auch unterwegs, wenn auch kurz.
https://lh3.googleus...800/Tag9_20.JPG
Bieberland.
Tag 11
Am Morgen geriet ich wieder in einen Plausch mit Kevin und der Aufbruch verzögerte sich dementsprechend. Erst nach zehn kam ich los. Kevin wollte übrigens in die Rhön. Zu Beginn musste ich die Wasserscheide zwischen Sinn und Fulda überwinden. Das war ziemlich anstrengend und sie Sonne war wieder unerbitlich. Ich rechnete jeden Moment damit das Kevin mich noch überholte, aber soweit kam es dann doch nicht. Auch im Oberlauf der Fulda war der Weg noch relativ anstrengend. Fulda wurde vom Radweg nur gestreift. Kevin meinte eh Fulda wäre langweilig und ich sollte mir stattdessen die mittelalterliche Innenstadt von Schlitz anschauen. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte ich würde die ganze Strecke bis nach Hause an einem Tag schaffen, ließ ich das aber aus. Spätestens in Bad Hersfeld musste ich mir aber eingestehen, dass dies nicht mehr möglich sein würde und so verlegte ich mein Ziel auf Rothenburg an den Fulda. Dort ging ich erst mal einkaufen, weil am nächsten Tag ja Feiertag war und traf dann um sechs auf dem Campingplatz ein. Der war in Ordnung, mit 6.60€ aber auf jedenfall ein Preisbrecher. Meine Aufmerksamkeit erregter ein Camper der ungefähr zur gleichen Zeit wie ich mit einem Mini-Wohnwagen eintraf. Wir kamen abends noch bei einem Gläschen Rotwein ins interessante Gespräch. Der schon ältere aber sehr fitte Herr war zeitlebens und immer noch ein aktiver Kajakfahrer und war wahrscheinlich schon auf allen Flüssen Europas unterwegs. Es entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch.
120 km 740 Hm Schnitt 15.8 km/h
https://lh5.googleus...800/Tag10_2.JPG
Zwei Rad-Reisende am Morgen.
Tag 12
Dieser Tag war dann relativ entspannt. Ich hab mir mit dem Aufbruch zeit gelassen bis alles soweit trocken war. Etwas bedauerlich fand ich, dass der Kajakfahrer und seine Frau zum Zeitpunkt meines Aufbruchs gerade abwesend waren. Ich hätte mich gern verabschiedet. Es ging dann weiter an der Fulda Entlang bis nach Morschen. Dort verließ ich den Fluss und kämpfte mich die letzen Kilometer durch das nordhessische Bergland nach Hause.
42 km 490 Hm Schnitt 13,4
https://lh3.googleus...800/Tag11_8.JPG
Nordosthessisches Bergland, hier Spangenberg.
Fazit
Die Tour war einfach super. Mit dem Radreisen habe ich wirklich eine Passion gefunden, die mir sogar noch mehr zusagt als die Fortbewegung zu Fuß. Nicht erwartet hätte ich, dass ich so vielen interessanten Menschen begegne, aber es wird ja von vielen Alleinreisenden berichtet. Trotz der Umbauten an meinem Fahrrad wird dies aber die letzte Tour mit diesem Rad gewesen sein. Der Rahmen ist nicht steif genug und auf Abfahrten geriet das Rad immer in unangenehme Schwingungen.
Soviel sei verraten: Seit der Tour habe ich mich intensiv über einer Alternative umgeschaut und diese habe ich nun auch gefunden. Ich habe mir hier wirklich einen Traum erfüllt mit dem ich in dem nächsten Jahren noch viele Touren wie die obige unternehmen werde :lol: .
Ich stand vor der restlichen noch anwesenden Truppe auf und bereitete mich erst mal auf den Wiedereintritt in die Zivilisation vor. Nach dem gemeinsamen Frühstück lies ich mir dann den Weg zum Outdoorladen in Heilbronn von Markus erklären, der kennt anscheinend alle Läden in Süddeutschland ;-). Meine Downmat hatte nämlich leider einen altbekannten Defekt erlitten: Beim Luftablassen spuckte sie Daunen aus. Das tägliche Zusammenpacken entwickelte sich daher zu einer ziemlich zeitraubenden Angelegenheit, da man die Luft nur noch ganz langsam und vorsichtig rauslassen durfte. Das Wetter war sonnig. Es ging durch eine hügelige von vielen Feldern und Weinbergen und wenig Wald durchzogene Landschaft Richtung Osten. Nach einigem Suchen fand ich den Laden in Heilbronn auch. Dort erledigte ich gleich mehrere Sachen. Wenn schon eine neue Matte, so kaufte ich mir gleich die neue Synmat UL. Da nur noch das Ausstellungsstück vorrätig war gewährte mir der Verkäufer einen kleinen Rabatt. Meine Downmat ließ ich gleich einschicken. Obwohl die Matte schon knapp über drei Jahre alt war, hat mir Exped trotzdem eine der neuen Downmat Pumps geschickt. Nun habe ich Matten für jede Gelegenheit! Außerdem schickte ich gleich noch etwas nach dem Treffen unnötiges Gepäck nach Hause. Die weitere Fahr war nicht mehr lang. Kurz vor dem Campingplatz schaute ich mir noch an wie das mit dem Schleusen funktioniert. Der Campingplatz war eigentlich ganz nett. Nur der Chef war ein ziemliches Scheusal, sodass es mir eigentlich schon gereicht hat. Abends unterhielt ich mich noch mit einem anderen Radfahrer der mit seinen Sohn unterwegs war.
50Km, 200 Hm, Schnitt 15 km/h
https://lh5.googleus...s800/Tag7_7.JPG
Weinberge und kleine Häuschen.
Tag 9
Um kurz vor acht war ich schon wieder auf Achse. Der Liegekomfort auf der Matte war echt gut, aber man merkt deutlich die veränderte Isolation zur Downmat 9. Ich habe jetzt nicht gefroren aber es war schon irgendwie kühler von unten. Die Matte soll ja eigentlich bis -4°C gehen: Das glaub ich nicht! Es ging eine Zeit Lang den Neckar bis Mosbach entlang. Dort verließ ich den Fluss und es ging erst mal wieder steil bergauf. Nach kurzer Zeit ging der Weg aber auf eine alte Bahntrasse über die zum Radweg umgebaut wurde. Dies machte den Aufstieg sehr angenehm. Auf anraten eines älteren Ehepaares änderte ich meine eigentlich Strecke bei Mudau etwas und fuhr auf einem recht neu angelegten geteerten Waldweg, der an beieindruckenden Hanglagen vorbeiführt Richtung Amorbach. Da ich so gut in der Zeit lag machte ich noch einen Abstecher zur nah am Weg gelegenen Ruine Wildenburg: Wirklich sehr beindruckend! Dort verbrachte ich einige Zeit. Am Main kam ich dann in Miltenberg raus, das eine wirklich sehr schöne Altstadt hat. Auf Campingplatz hatte ich aufgrund der letzten Nacht keinen "Bock" und suchte mir daher eine ruhige Stelle in der Nähe einen kleinen Baches in einem Nebental das Mains.
95 km, 700 Hm, Schnitt 14 km/h
https://lh4.googleus...s800/Tag8_5.JPG
Offroad.
https://lh6.googleus...s800/Tag8_6.JPG
Nette Wasserspiele am ehemaligen Bahnweg.
https://lh4.googleus...800/Tag8_21.JPG
Kamin im Palas der Wildenburg.
https://lh6.googleus...s800/Tag9_1.JPG
Dreist?
Tag 10
In der Nacht kühlte es ziemlich ab und am nächsten Morgen war alles ziemlich nass. Aufgrund meines frühen Aufbruchs war auch nicht viel mit Sachen trocknen. So gegen Mittag machte ich daher in Lohr am Main eine längere Pause und trocknete Zelt und Schlafsack ein wenig in der nun kräftigen Sonne. Bei Wertheim schaute ich mir noch das "Wertheim Village" an, von außen: Erinnerte mich irgendwie an einen Freizeitpark zum EInkaufen :huh: . Eigentlich wäre mein Ziel des Tages in Gmünden gewesen. Da es aber noch relativ früh war, fuhr ich das Sinntal noch hoch. Dieses war wirklich sehr schön es gab Wiesen mit den selten Schachbrettblumen und weiter oben gab es sogar Bieber. Die Ortsnamen waren recht amüsant, da die meisten das Sinn mit in den Namen aufgenommen hatten: Burgsinn, Mittelsinn, Obersinn. Einen Ort hätte ich gern umbenannt und zwar Zeitlofs in Sinnlos! Hier machte der Weg nämlich einen so derart Sinnlosen dafür aber anstrengenden Schlenker, das es schon zum Haareraufen war. Wenig später fand ich in Mottgers den meiner Meinung nach schönsten Campingplatz der Tour. Er war sehr klein und familär und gehört zu einen kleinen Pferdehof. Die Sanitärgebäude waren im Keller des Wohnhauses untergebracht und waren seit dem Bau in den Vermutlich 70er Jahren nicht viel verändert wurden, alles aber sehr ordentlich. Das Duschen war umsonst und der Platz mit 8 Euro sehr günstig. Neben den Zeltplätzen gab es noch eine kleine Hütte mit Bänken und Tisch, die man nutzen konnte. Als ich vom Duschen kam stand überraschenderweise neben meinen Zelt ein zweites, sehr kleines Zelt und ein Fahrrad: Kevin wie wir uns schnell bekannt machten war ebenfalls gerade auf Radtour und umrundete Hessen. Er gehörte zu den interessantesten Personen die ich auf meiner Tour kennen gelernt habe. Kevin, so um die 50 würde ich schätzen war Engländer der seit 30 Jahren in Frankfurt lebt. Den Dialekt hat er aber behalten. Wie ich am Abend erfuhr ist Kevin sehr sehr oft auf Tour, sei es in Deutschland, er kannte jede Ecke in der ich war oder den Rest Europas. Wir unterhielten uns den Abend noch sehr angeregt und brüteten über den Landkarten. Ein sehr schöner Tag!
120 km, 515 Hm, Schnitt 16 km/h
https://lh6.googleus...s800/Tag9_7.JPG
Mit dem Schiff war ich auch unterwegs, wenn auch kurz.
https://lh3.googleus...800/Tag9_20.JPG
Bieberland.
Tag 11
Am Morgen geriet ich wieder in einen Plausch mit Kevin und der Aufbruch verzögerte sich dementsprechend. Erst nach zehn kam ich los. Kevin wollte übrigens in die Rhön. Zu Beginn musste ich die Wasserscheide zwischen Sinn und Fulda überwinden. Das war ziemlich anstrengend und sie Sonne war wieder unerbitlich. Ich rechnete jeden Moment damit das Kevin mich noch überholte, aber soweit kam es dann doch nicht. Auch im Oberlauf der Fulda war der Weg noch relativ anstrengend. Fulda wurde vom Radweg nur gestreift. Kevin meinte eh Fulda wäre langweilig und ich sollte mir stattdessen die mittelalterliche Innenstadt von Schlitz anschauen. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte ich würde die ganze Strecke bis nach Hause an einem Tag schaffen, ließ ich das aber aus. Spätestens in Bad Hersfeld musste ich mir aber eingestehen, dass dies nicht mehr möglich sein würde und so verlegte ich mein Ziel auf Rothenburg an den Fulda. Dort ging ich erst mal einkaufen, weil am nächsten Tag ja Feiertag war und traf dann um sechs auf dem Campingplatz ein. Der war in Ordnung, mit 6.60€ aber auf jedenfall ein Preisbrecher. Meine Aufmerksamkeit erregter ein Camper der ungefähr zur gleichen Zeit wie ich mit einem Mini-Wohnwagen eintraf. Wir kamen abends noch bei einem Gläschen Rotwein ins interessante Gespräch. Der schon ältere aber sehr fitte Herr war zeitlebens und immer noch ein aktiver Kajakfahrer und war wahrscheinlich schon auf allen Flüssen Europas unterwegs. Es entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch.
120 km 740 Hm Schnitt 15.8 km/h
https://lh5.googleus...800/Tag10_2.JPG
Zwei Rad-Reisende am Morgen.
Tag 12
Dieser Tag war dann relativ entspannt. Ich hab mir mit dem Aufbruch zeit gelassen bis alles soweit trocken war. Etwas bedauerlich fand ich, dass der Kajakfahrer und seine Frau zum Zeitpunkt meines Aufbruchs gerade abwesend waren. Ich hätte mich gern verabschiedet. Es ging dann weiter an der Fulda Entlang bis nach Morschen. Dort verließ ich den Fluss und kämpfte mich die letzen Kilometer durch das nordhessische Bergland nach Hause.
42 km 490 Hm Schnitt 13,4
https://lh3.googleus...800/Tag11_8.JPG
Nordosthessisches Bergland, hier Spangenberg.
Fazit
Die Tour war einfach super. Mit dem Radreisen habe ich wirklich eine Passion gefunden, die mir sogar noch mehr zusagt als die Fortbewegung zu Fuß. Nicht erwartet hätte ich, dass ich so vielen interessanten Menschen begegne, aber es wird ja von vielen Alleinreisenden berichtet. Trotz der Umbauten an meinem Fahrrad wird dies aber die letzte Tour mit diesem Rad gewesen sein. Der Rahmen ist nicht steif genug und auf Abfahrten geriet das Rad immer in unangenehme Schwingungen.
Soviel sei verraten: Seit der Tour habe ich mich intensiv über einer Alternative umgeschaut und diese habe ich nun auch gefunden. Ich habe mir hier wirklich einen Traum erfüllt mit dem ich in dem nächsten Jahren noch viele Touren wie die obige unternehmen werde :lol: .
1 Kommentare zu diesem Eintrag
Bitte, bitte weiterschreiben
lilmaroni,
24. Juni 2011 - 22:08
Seite 1 von 1


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