Ich glaube dass diese Fehlschärfe beim professionellen Schleifen durchaus gewünscht, bzw. erforderlich ist, allerdings zumeist außer Acht gelassen werden kann wenn man entweder keinen Schleifstein benutzt oder nur die Gebrauchsschärfe herstellen will.
Jetzt könnte das hier zu einer Diskussion ausarten, in der einerseits die Fraktion "Ein Messer ist nur scharf, wenn man sich damit rasieren kann" zutage tritt und andererseits die Fraktion "Scharf ist, wenn es schneidet".
Ich benutze, je nach Hauptnutzen der Messer, verschiedene Schleifmittel, vom einfachen Taschenschärfer, mit Keramik und Carbidschleifmittel bis zum Diamantschärfer bzw. Belgischem Brocken.
Außer beim Brocken habe ich aber eine Fehlschärfe noch nie vermisst und wenn benötigt, lässt sie sich wie in
AndreasR's Link gezeigt leicht selbst herstellen!
Also mal abgesehen von BiBaButzeBen's Extrembeispiel (OT: Wüsste gerne, wie das Messer bezüglich §42a abschneiden würde) gibt es kaum Messer, die zu kaufen es sich nicht lohnt, wenn man sie nachschleifen will.